Reformierte Kirchen im Aargau

Ein Projekt der Refomierten Landeskirche Aargau
Stritengässli 10, 5001 Aarau, ag@ref.ch

 

«Sehet die Vögel – sehet die Lilien»: oberer Bildausschnitt des Fensters von Bündner Glaskünstlers Gian Casty (1914–1979) in der Kirche Murgenthal
Foto © Ulrich Wismer

Sakrale Glasmalerei in reformierten Kirchen des Aargau – Literatur und weitere Informationen zur Glasmalerei


Literatur zur Glasmalerei allgemein

  • Barral I Altet, Xavier, Heiliges Licht: Mittelalterliche Glasfenster in Europa, Köln 2003.
  • Brisac, Catherine, Glasfenster: 1000 Jahre europäische Glasmalerei, Freiburg 1985.
  • Cowen, Painton, Gotische Pracht: Die Rosenfenster der grossen Kathedralen, Stuttgart 2005.
  • Georgi, Katharina et al., Licht(t)räume: Festschrift für Brigitte Kurmann-Schwarz zum 65. Geburtstag, Petersberg 2016.
  • Grodecki, Louis, Romanische Glasmalerei, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz, 1977.
  • Kemp, Wolfgang, Sermo corporeus: Die Erzählung der mittelalterlichen Glasfenster, München 1987.
  • Kemp, Wolfgang, Christliche Kunst: Ihre Anfänge, ihre Strukturen, München 1994.
  • Mondini, Daniela, Himmelslicht – Lichtregie im Sakralbau, in: Kunst+Architektur in der Schweiz 3/2013, S. 4-12.
  • Thiele, Johannes, Kathedralen: Die Kunst, den Himmel zu berühren, München 2010.


Literatur zur Glasmalerei im Aargau

Königsfelden
  • Beck, Marcel et al., Königsfelden: Geschichte, Bauten, Glasgemälde, Kunstschätze, Olten 1970.
  • Kurmann-Schwarz, Brigitte, Glasmalereien im Kanton Aargau: Königsfelden, Zofingen, Staufberg, Aarau 2002.
  • Maurer, Emil, Die Klosterkirche Königsfelden, Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Bd. 3, Hg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 1954.

Kloster Muri
  • Hasler, Rolf, Glasmalereien im Kanton Aargau: Kreuzgang von Muri, Aarau 2002.

Staufberg
  • Kurmann-Schwarz, Brigitte, Glasmalereien im Kanton Aargau: Königsfelden, Zofingen, Staufberg, Aarau 2002.

Kloster Wettingen
  • Hoegger, Peter, Glasmalereien im Kanton Aargau: Kloster Wettingen, Aarau 2002.



Monographien zu einzelnen Künstlern (wird laufend ergänzt)

Gian Casty
  • Wismer Ulrich, Glasmaler Gian Casty: «Aus dem Dunkeln leuchten», Aarwangen 2011.
    (Die Fotos in dieser Publikation stammen vom Spezialisten für Glasmalereifotografie Hans Fischer, der auch für diesen Internetauftritt massgeblich tätig ist.)

Felix Hoffmann
  • Barbara Strasser [=Barbara Tobler],«Farbraum Stadtkirche»: Begleitung zu den Glasmalereien, Aarau 2013. Fotos von Hans Fischer.

Zu Johann Jakob Röttinger [Vater]:
  • Scheiwiller-Lorber Eva-Maria,  «...gemäss den Regeln und Gesetzen der Ästhetik und der christlichen Kunst...»: Johann Jakob Röttinger: Ein Glasmalerpionier im Dienste des Historismus, Bern 2014.
    (Die Fotos in beiden Publikationen stammen vom Spezialisten für Glasmalereifotografie Hans Fischer, der auch für diesen Internetauftritt massgeblich tätig ist.)

Zu Jakob Georg Röttinger [Sohn]:
  • Eva Zangger. Glasmalerei um 1900 – Synergien und Ergebnisse bei der Erforschung des Zürcher Werks Georg Röttingers. In: Kunst + Architektur in der Schweiz Bd. 59 (2008), Heft 3, S. 39–45.
  • Zangger Hausherr Eva, «Kunstverständnis und vollendetes technisches Geschick»: Studien zum Werk des Glasmalers Jakob Georg Röttinger, Bern 2016.

Weiterführende Informationen und Links


In der Schweiz ist wird die Glasmalerei vor allem im nationalen Zentrum Vitrocentre in Romont gepflegt.
Ziel und Zweck des Vitrocentre Romont sind:
«Das Vitrocentre Romont wurde im Jahr 1988 gegründet und wird durch eine private Stiftung getragen. Zu den Hauptaufgaben des Vitrocentre gehören die kunsthistorische Forschung auf dem Gebiet der Glasmalerei, Hinterglasmalerei und Glaskunst und die Forschung im Bereich Konservierung und Technologie in diesen Gebieten. Das Vitrocentre bietet verschiedene Dienstleistungen an, dazu gehören: Expertisen, Konservierungs- und Restaurierungsberatungen, die Durchführung von Lehrveranstaltungen, die Durchführung von Inventaren, die Veröffentlichung von Büchern und Beiträgen in Fachzeitschriften, die Bereitstellung von ikonographischen Dokumentationen und Beratungen zu Fragen über Glasmalerei und Glaskunst.»

Zum Vitrocentre Romont gehört auch das Vitromusée, das regelmässig Ausstellungen veranstaltet.

«Corpus Vitrearum Medii Aevi» (Kurzform: «Corpus Vitrearum») ist ein internationales kunsthistorisches Forschungsgremium, das die Erforschung der mittelalterlichen Glasmalereien zum Ziel hat. Geforscht wird in vielen europäischen und nordamerikanischen Ländern. Regelmässig werden die Forschungsergebnisse in Buchform publiziert.

Seit 1987 ist der Corpus Vitrearum Schweiz in das VitroCentre in Romont eingebunden: «Auf nationaler und internationaler Ebene arbeitet das Vitrocentre wissenschaftlich eng mit dem Corpus Vitrearum und verschiedenen Hochschulen zusammen.»

Corpus Vitrearum Schweiz hat die mittelalterlichen Bestände an Glasmalerei bisher (Stand 2019) in vier Bänden dokumentiert: je eine Monografie Königsfelden und zum Berner Münster, im weiteren zur Glasmalerei n der Schweiz vom 12. bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts bzw. aus dem 14. und 15. Jahrhundert (2 Bände).

Ein Überblick über abgeschlossene und laufene Projekte zu mittelalterlichen und neuzeitlichen Glasmalerein in der Schweiz findet sich auf der Seite Corpus Vitrarum Schweiz  des VitroCentre in Romont.

Weitere Links zum «Corpus Vitrearum»:
Corpus Vitrearum Deutschland
Corpus Vitrearum Österreich
Corpus Vitrearum Frankreich
Corpus Vitrearum Great Britain

Die Schweizerischen Glaswerkstätten und Glaskünstler sind als Schweizerischer Fachverband für Glasmalerei organisiert; Ziele des Fachverbandes  werden wie folgt definiert:

«Der Schweizerische Fachverband für Glasmalerei hat sich die Förderung der Glasmalerei zum Ziel gesetzt.
Der SFG organisiert sowohl die eidgenössische Berufsbildung als auch die regelmässige Weiterbildung der Fachleute.
Die Betriebe, die die Auflagen des Fachverbandes erfüllen, überzeugen dank ihrer langen Erfahrung nicht nur durch qualitative Arbeit, sondern auch durch kompetente Beratung in technischen und künstlerischen Fragen.
Für eine Glasmalerin oder einen Glasmaler bleiben die überlieferten Techniken und das kunsthistorische Verständnis die Basis des Schaffens.
Unsere heutigen Fachleute sind Spezialisten mit einem sehr breiten Wissen und sie sind dadurch in der Lage sich immer neuen Herausforderungen zu stellen.»


Letzter Update: 8. Februar 2019/BT




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